Direktes 'Booten' von Windows CE, ohne MS-DOS, spart Zeit und Geld.
Hintergrund Informationen:
Microsoft Windows CE ist dafür entwickelt, ein Programm direkt vor Ort auszuführen. Normalerweise in einem ROM- oder Flash-Speicher mit einer Datenbus-Breite von 16 oder 32 Bit. Beispiele für solche Anwendungen sind die 'Palmtop' Computer mit Windows CE. Die Geräte kann man Einschalten und sie funktionieren augenblicklich, im Gegensatz zu Standard PC's, wo zuerst das Betriebssystem und anschliessend die Anwendung vom Harddisk in den Arbeitsspeicher geladen wird.
Nach dem Einschalten eines Standard PC's, wird folgende Aufstartsequenz ausgeführt: (Auf das Wesentliche zusammengefasst.)
Der Reset übergibt die Kontrolle dem BIOS, welches in der Folge den 'Bootloader' von den ersten Sektoren des Harddisk in den Arbeitsspeicher kopiert. Anschliessend übergibt das BIOS die Kontrolle dem 'Bootloader'.
Der 'Bootloader' kopiert nun den Kommando-Interpreter (COMMAND.COM) in den Arbeitsspeicher und übergibt anschliessend diesem die Kontrolle.
'COMMAND.COM' interpretiert die Einträge der Datei 'CONFIG.SYS' und kopiert die erforderlichen Treiber in den Arbeitsspeicher. Anschliessend wird die Datei 'AUTOEXEC.BAT' interpretiert und die erforderlichen Anwendungen in den Arbeitsspeicher geladen. Nach Abschluss dieser Vorgänge würde normalerweise der MS-DOS Prompt (C:\>) erscheinen.
Um Windows CE zu laden wird die Aufstartsequenz wie folgt weitergeführt:
Die Datei 'AUTOEXEC.BAT' enthält als letzten Eintrag die Anwendung 'LOADCEPC.EXE'. Das ist eine MS-DOS Anwendung um den Windows CE Loader in den Arbeitsspeicher zu laden.
Nachdem der Windows CE Loader (EBOOT.BIN) in den Arbeitsspeicher (Irgendwo oberhalb des MS-DOS und unterhalb der Windows CE Image) geladen ist, wird diesem die Kontrolle übergeben.
Als letzten Schritt kopiert nun der Loader das Windows CE Image (NK.BIN) in den Arbeitsspeicher und übergibt diesem die Kontrolle. An diesem Punkt beginnt nun das eigentliche Windows CE zu initialisieren und aufzustarten. Dies ist auch der Punkt wo ein ROM residentes Image eines Palmtop nach dem Einschalten direkt gestartet würde.
Direktes 'Booten' von Windows CE:
Die Lösung von BonusData AG ist ein Windows CE Loader der direkt vom BIOS geladen wird, um anschliessend das Windows CE Image in den Arbeitsspeicher zu kopieren. Dies verkürzt die Aufstartzeit erheblich und spart zudem die Lizenzkosten für das MS-DOS.
Die Aufstartsequenz mit 'LOADCE.EXE' ist jetzt wie folgt:
Der Reset übergibt die Kontrolle dem BIOS, welches in der Folge den Windows CE Loader 'LOADCE.EXE' in den Arbeitsspeicher kopiert und diesem die Kontrolle übergibt.
Der Windows CE Loader kopiert das Windows CE Image (NK.SYS) in den Arbeitsspeicher und übergibt diesem die Kontrolle. An diesem Punkt beginnt nun das eigentliche Windows CE zu initialisieren und aufzustarten.
Wie aus diesen Ausführungen hervorgeht, bleiben nur zwei Schritte übrig um das Windows CE zu starten. Zum Beispiel benötigt INTUS nur noch ca. 13 Sekunden um zu Laden und Starten, nachdem das BIOS die Kontrolle an den Loader übergeben hat. Das ist schon fast so schnell wie bei einem Palmtop!
Anmerkung:
Um Windows CE, wie oben beschrieben, direkt zu starten sind gewisse Vorkehrungen erforderlich.
Die Bootsektoren des Harddisk (DiskOnChip) müssen den Windows CE Loader (LOADCE.EXE) enthalten. BonusData AG entwickelte ein Werkzeug (MAKECE.EXE), ähnlich dem FDISK vom MS-DOS, um den Harddisk entsprechend einzurichten.
Das Windows CE Image (NK.BIN) muss in ein echtes lineares Speicherabbild (NK.SYS) konvertiert werden. Auch hier hat BonusData AG ein Werkzeug (BIN2SYS.EXE) entwickelt, ähnlich dem EXE2BIN.COM von MS-DOS, um dieses lineare Image zu erstellen.
Bitte kontaktieren Sie BonusData AG um auch von diesen Vorteilen profitieren zu können.
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